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Longitudinaler Strang Praktische Fertigkeiten

Klinisch-praktische Fertigkeiten gehören zu den grundlegenden ärztlichen Fähigkeiten, um die Diagnostik und Therapie von Krankheiten zu steuern. Im Nationalen kompetenzorientierten Lernzielkatalog Medizin (NKLM) werden klinisch-praktische Fertigkeiten im Teilkapitel 14b abgebildet.

Die Bedeutung des Erwerbs praktischer Fertigkeiten während des Medizinstudiums wurde bereits 2014 in den Empfehlungen des Wissenschaftsrats zur Weiterentwicklung des Medi­zinstudiums betont. Der im März 2017 beschlossene Masterplan Medizinstudium 2020  hebt u.a. die praxisorientiertere Ausbildung in der Medizin hervor (s.S.6). Gefordert werden u.a. die fächerübergreifende Abstimmung von Studieninhalten (s.S.1,3f) sowie die Standardisierung fächerübergreifender alternativer Prüfungen und Leistungsnachweise (s.S.5,8).

Aus den oben skizzierten Anforderungen ergeben sich folgende Fragen für den Studiengang Humanmedizin:

  1. Existieren in den Fächern Standards für die Vermittlung und Prüfung klinisch-praktischer Fertigkeiten?
  2. Orientieren sich alle Lehrpersonen, Tutoren, PrüferInnen und Studierenden an den gleichen Standards?
  3. Ist die Vermittlung klinisch-praktischer Fertigkeiten im Studienverlauf fächerübergreifend abgestimmt?

 

Die Arbeitsgruppe Praktische Fertigkeiten

Seit Anfang 2017 entwickelt die Arbeitsgruppe Praktische Fertigkeiten Lösungsansätze und konkrete Maßnahmen, um die Vermittlung klinisch-praktischer Fertigkeiten im Medizinstudium longitudinal zu verankern. Dabei erstreckt sich der erste fächerübergreifende  Abstimmungsprozess auf die Erstellung eines gemeinsamen Werkes, indem alle im Studienverlauf zu erwerbenden Basis-Untersuchungstechniken bis zum Kompetenzniveau PJ-Reife transparent abgebildet werden.

                                          

Koordination der Arbeitsgruppe